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Download e-book for iPad: Ärger in Organisationen: Eine systemische Strukturanalyse by Andreas Bergknapp

By Andreas Bergknapp

ISBN-10: 3322901998

ISBN-13: 9783322901996

ISBN-10: 3531137441

ISBN-13: 9783531137445

Ärger ist ein allgegenwärtiges Phänomen in Organisationen und für all diejenigen von Interesse, die in und mit Organisationen arbeiten. Für ein umfassendes Verständnis von Ärger im Handlungsfeld "Organisation" greift die immer noch dominierende individualpsychologische Sichtweise zu kurz. In dieser Arbeit wird aus einer grundlagentheoretischen Perspektive durch die Integration von psychologischen, soziologischen und organisationstheoretischen Ansätzen ein theoretischer Aussagenzusammenhang entwickelt, der neue Hinsichten auf Ärger-Episoden in Organisationen ermöglicht. Als integrierendes Paradigma fungiert die Strukturationstheorie von Giddens, die Aussagen über die Zusammenhänge von Ärger und organisationalen Strukturen erlaubt. Es wird deutlich, dass Ärger nicht länger als eine auf Individuen beschränkte Randerscheinung oder irrationale Störgröße in einem ansonsten rational funktionierenden Kooperationszusammenhang gesehen werden kann. Ärger ist ein genuin soziales Phänomen, das sowohl den Prozess des Organisierens wie auch die Struktur der agency entscheidend formt. Da Selbstorganisation, wie sie moderne Organisationen anstreben, nicht zuletzt Konfliktmanagement ist, wird Ärgermanagement zu einer nicht zu unterschätzenden Selbstorganisations-Ressource von Teams.

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FUr Arger ergaben sich folgende Ausprligungen in den Dimensionen: "Im Vergleich zu allen anderen Emotionen erhalt Arger den hochsten Wert fUr Impu/sivitdt, hohe Werte fUr Aktiviertheit, Anspannung, Bedachtsamkeit, jeweils den niedrigsten Wert fUr Kontro/tiertheit und Angenehmheit; hinzu kommt, dass Arger im Vergleich zu allen anderen negativen Emotionen den jeweils hOchsten Wert fUr Se/bstvertrauen und Extraversion erhalten hat. 43, Hervorh. i. ). Nach Izard (1977) ist es gerade diese Kombination aus hoher Impulsivitlit und niedriger Kontrolliertheit, die Arger zu einer gefahrlichen Emotion werden llisst.

4 Die subjektive Komponente Obwohl unbestritten ist, dass emotionale Prozesse mit einer Veranderung des subjektiven Erlebens einhergehen, wird dieser Komponente in der Emotionsforschung relativ wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Unbestritten ist, dass Arger, der oftmals als eine sehr intensive Emotion erlebt wird, vielfaltige korperliche Veranderungen impliziert, wofiir die Studien von Shields (1984) und Rime, Phillipot & Cisamolo (1990) eindrucksvoll Zeugnis ablegen: Schwitzen, heiJ3es Gesicht, hohe Muskelspannung, Erhohung der Atem- und Herzfrequenz, Magendrucken, ,Klumpen' im Hals, Blut im Kopf und Unruhe waren die haufigsten Symptome, die Probanden einem Argererlebnis zuschrieben.

Die Ergebnisse dieser vemetzten Prozesse sind: physiologische Veranderungen, Erlebnisveranderungen und offenes Verhalten (Frijda 1987, SAO 1ff, 455ft). Ein zentrales Merkmal emotionaler Prozesse sind Handlungsbereitschaften, die ein Differenzierungskriterium fur unterschiedliche Emotionen darstellen. Arger zeichnet sich dabei durch die antagonistischen Handlungstendenzen aus, die auf ,Beseitigung von Hindemissen' und , Wiedererlangung der Kontrolle' abzielen. B. ruhelose Aktivitat) ein, halt jedoch an der Bedeutung aggressiver Handlungstendenzen fest (Weber 1994, SAO).

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Ärger in Organisationen: Eine systemische Strukturanalyse by Andreas Bergknapp


by Steven
4.1

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